Was ist Tuberkulose?
31/1/2025

Tuberkulose ist eine Infektionskrankheit und wird durch langsam wachsende Bakterien der Gattung Mycobacterium tuberculosis verursacht. Die Bakterien können durch Husten, Niesen, Singen oder Sprechen von Mensch zu Mensch übertragen werden. Man schätzt, dass nach einer Infektion mit Tuberkulose nur etwa 5-10% der Menschen erkranken. Zwischen Infektion und Erkrankung können dabei Monate, manchmal sogar Jahre vergehen.

An Tuberkulose Erkrankte entwickeln in der Regel erst einige Zeit nach der Infektion Beschwerden, typisch sind Husten, leichtes Fieber oder Gewichtsverlust.

Wenn diese Beschwerden über längere Zeit anhalten, kann es sich um eine Tuberkulose handeln. Aber auch andere Ursachen sind möglich. Die Diagnose wird durch den Nachweis von Tuberkulosebakterien bestätigt. Im Labor testet man dann die Wirksamkeit der Tuberkulosemedikamente. In Deutschland sind bei etwa 90% der Erkrankten alle vier Standardmedikamente wirksam und können für die Behandlung verwendet werden. Diese Form wird als medikamentensensible Tuberkulose bezeichnet. Die Therapie dauert mindestens sechs Monate und besteht aus einer Kombination von Antibiotika (Isoniazid, Rifampicin, Pyrazinamid, Ethambutol). Durch die Behandlung kann eine Heilung erreicht werden.