Über das DZK – Unser Einsatz im Kampf gegen Tuberkulose

Das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) ist seit über 100 Jahren ein zentraler Akteur im Kampf gegen Tuberkulose. Mit Engagement in Forschung, Netzwerkbildung, Lehre, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit setzen wir uns dafür ein, die Krankheit zu bekämpfen und Betroffene zu unterstützen.

Ein Gruppenfoto des Teams des DZK
Das DZK

DZK-Team & Präsidium

Team der Geschäftsstelle
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Prof. Dr.
Torsten
Bauer
Generalsekretär DZK
Helios Klinikum Emil von Behring Berlin, Chefarzt der Klinik für Pneumologie
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Christine
Trost
Geschäftsführung
Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK)
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Dr.
Ralf
Otto-Knapp
Ärztlicher Mitarbeiter
Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK)
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Dr.
Brit
Häcker
Ärztliche Mitarbeiterin
Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK)
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Meret
Gödecke
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Deutsches Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK)
Präsidium des DZK
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Prof. Dr.
Wolfram
Windisch
Präsident
Kliniken der Stadt Köln; Universität Witten/Herdecke
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Prof. Dr.
Torsten
Bauer
Generalsekretär DZK
Helios Klinikum Emil von Behring Berlin, Chefarzt der Klinik für Pneumologie
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Dr.
Cornelia
Breuer
Vizepräsidentin
Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Dresden
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Dr.
Peter
Witte
Schatzmeister
Johannes Wesling Universitätsklinikum Minden, Direktor des Instituts für Krankenhaushygiene
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Prof. Dr.
Tom
Schaberg
Beisitzer
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Jasmin
Dederichs
Beraterin BMG
Bundesministerium für Gesundheit, Referat 631 – Infektionskrankheiten
Sachverständigen-Ausschuss
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Prof. Dr.
Walter
Haas
Sachverständiger Berater
Robert Koch-Institut, Abteilung für Infektionsepidemiologie
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Prof. Dr.
Roland
Diel
Sachverständiger Berater
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Epidemiologie
Vorstand & Gremien
Geschäftsstelle
Dr.
Nicolas
Schönfeld
Sachverständiger Berater
HELIOS Klinikum Emil von Behring
Jobs

Werden Sie Teil unseres Teams

Unterstützen Sie uns im Kampf gegen Tuberkulose. Entdecken Sie jetzt unsere aktuellen Stellenangebote und Karrieremöglichkeiten. Hier finden Sie fundierte Informationen, die die Ihnen weiterhelfen können.

Unsere Mission

Aufgaben des DZK

Tuberkulose erkennen, behandeln, vorbeugen.

Das DZK setzt sich mit einem vielfältigen Aufgabenspektrum für die Bekämpfung der Tuberkulose ein. In den Bereichen Netzwerk, Forschung, Lehre, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit arbeitet es daran, die Krankheit effektiv zu bekämpfen, Wissen zu vermitteln und Betroffene zu unterstützen.

Das DZK

Starkes Netzwerk für effektive Tuberkulose-Bekämpfung

Das DZK vernetzt nationale und internationale Organisationen, Kliniken, Forschungseinrichtungen und Fachleute, um den Austausch und die Zusammenarbeit zu fördern. Durch dieses umfassende Netzwerk gelingt es, Wissen und Ressourcen zu bündeln und gemeinsame Strategien zur Bekämpfung von Tuberkulose zu entwickeln. Ein großer Erfolg ist die Schaffung von interdisziplinären Plattformen, die eine effektive Koordination von Prävention, Diagnose und Behandlung ermöglichen.

Das DZK

Wissen für eine bessere Versorgung

Wir erstellen im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin Leitlinien und Empfehlungen zu verschiedenen Aspekten der Tuberkuloseversorgung.
Durch Versorgungsforschung wird analysiert, wie Leitlinien, Diagnostik und Therapie in der Praxis umgesetzt werden und wo es Versorgungslücken gibt. Durch eine enge Vernetzung von Wissenschaft, Praxis und Gesundheitspolitik tragen wir dazu bei, die Versorgung zu verbessern - mit dem Ziel den Betroffenen die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen und dadurch zur effektiven Bekämpfung der Tuberkulose beizutragen.

Das DZK

Fundiertes Wissen zu Tuberkulose in Leitlinien, Forschung und Praxis

Wir setzen uns für eine aktuelle und fundierte Wissensvermittlung zu allen Aspekten der Tuberkulose ein -sowohl für Fachkreise als auch für Laien. Dazu nutzen wir klassische Medien und Publikationen, Vorträge auf Kongressen und Veranstaltungen, Fortbildungen, aber auch Podcasts, Videos, Apps und den FAQ-Bereich unserer Webseite.

Das DZK

Sie benötigen weitere Informationen zu Tuberkulose?

Über unser Infotelefon oder per E-Mail beraten wir Laien und Fachpersonal zu allen Fragen rund um die Tuberkulose. Darüber hinaus sind wir Ansprechpartner für Politik, Presse und andere Organisationen.  

Partnerorganisationen
Spenden

Jeder Beitrag zählt!

Ob durch eine Spende oder ehrenamtliches Engagement – gemeinsam können wir das Ziel erreichen, Tuberkulose zu besiegen. Ihre Unterstützung macht den Unterschied!
Das DZK

Die Geschichte des DZK

Seit seiner Gründung hat das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) entscheidende Fortschritte im Kampf gegen die Tuberkulose erzielt. Von den ersten Präventionsmaßnahmen bis zu modernen Behandlungsstandards hat das DZK eine bedeutende Rolle in der Tuberkulose-Bekämpfung gespielt.
Die Geschichte des DZK war immer auch eng mit den politischen Geschehen und dem Vorkommen der Tuberkulose verbunden und dem Wandel der Zeit unterworfen. Eine detaillierte Darstellung finden Sie in dem Artikel und dem Buch "125 Jahre DZK".

1991 bis heute

Nach der Wiedervereinigung schloss sich das DZK der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin an, in deren Auftrag Leitlinien und Empfehlungen zu verschiedenen Aspekten der Tuberkulose erstellt werden. Eine stärkere nationale wie auch internationale Vernetzung sowie Ausbau der Versorgungsforschung richten den Fokus auf die Tuberkulose als inzwischen seltene Erkrankung in Deutschland.

1945-1990

Nach dem Krieg wurde 1949 in der BRD das DZK wieder gegründet. Es wurden u.a. Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie der TB, zur BCG-Impfung, zur Reihenröntgenuntersuchung und zur Eindämmung der Rindertuberkulose erarbeitet sowie die jährliche Tuberkulosestatistik publiziert. Mit dem Rückgang der Tuberkulose in Deutschland änderte sich auch die Ausrichtung und Zusammensetzung des DZK.

1920 -1945

In der Weimarer Republik wurden neben der neu eingeführten Meldepflicht für Tuberkulose verstärkt auf soziale Aspekte wie Wohnungsführsorge, Erwerbsunfähigkeit und Prävention durch Früherkennung gesetzt. Mit Machtübernahme der NSDAP wurde das DZK 1933 in den Reichs-Tuberkulose-Ausschuss umgewandelt. Neben steigenden Fallzahlen während des 2. Weltkrieges war Tuberkulose einem ideologischen Paradigmenwechel unterworfen, dessen Aufarbeitung bis heute andauert.

1899-1902

Erster internationaler Tuberkulose-Kongress durch das DZK, aus dem 1902 die Vorläuferorganisation der internationale Union zur Bekämpfung der Tuberkulose (IUATLD) hervorging.

1895 -1920

Das DZK wurde 1895 zu einer Zeit gegründet, als Tuberkulose eine der häufigsten und tödlichsten Infektionskrankheiten in Deutschland war. Ziele waren die Förderung und Koordination der Heilstättenbewegung, sowie die Unterstützung von Betroffenen und Angehörigen.